Preise und Wissenswertes
Fitness
Fitness in der Kampfkunst
Warum sie mehr ist als Kraft & Kondition
Kampfkunst-Fitness unterscheidet sich deutlich vom klassischen Fitnesstraining. Sie ist funktional, ganzheitlich und zielgerichtet auf Bewegungen, die im Kampf oder in Selbstverteidigungssituationen wirklich gebraucht werden.
1. Kraft
Explosivkraft für Schläge, Tritte, Würfe
Haltekraft für Clinch, Grappling, Bodenkampf
Rumpfkraft für Stabilität und Verletzungsprävention
2. Ausdauer
Anaerobe Ausdauer für kurze, intensive Belastungen (z. B. Schlagkombinationen)
Aerobe Ausdauer für längere Trainings- oder Wettkampfdauer
Typische Methoden: Intervalltraining, Sparring-Runden, Zirkeltraining
3. Beweglichkeit
Erhöht Reichweite, Geschwindigkeit und Technikqualität
Reduziert Verletzungsrisiken
Typische Methoden: Dynamisches Stretching, Mobility-Drills, PNF
4. Schnelligkeit & Reaktionsfähigkeit
Entscheidender Faktor in Selbstverteidigung und Wettkampf
Kombination aus Wahrnehmung, Nervenleitgeschwindigkeit und Technik
Typische Drills: Partnerreaktionsübungen, Pratzentraining, Shadowboxing
5. Koordination
Präzise Bewegungen unter Stress
Gleichgewicht, Timing, Rhythmus
Typische Übungen: Balance-Drills, komplexe Kombinationen, Footwork-Training
Atem des Drachen
Mentale Fitness in der Kampfkunst
Kampfkunst ist immer auch Kopftraining:
Fokus & Konzentration
Stressresistenz (besonders relevant für Selbstverteidigung)
Disziplin & Durchhaltevermögen
Körperbewusstsein
Emotionale Kontrolle
Faire Preise
Wing Chun: 40€ mtl.
Selbstverteidigung: 30€ mtl.
Waffentraining: 30€ mtl.
Meditation: 30€ mtl.
Gesamtpaket: 130€
Kindertraining: 40€ mtl.
Einzeltraining nach Absprache: 90min. 80€
Meditation: 1x im Monat Specialevent!
90 Minuten Meditation (nicht im Monatspreis enthalten) 35€
Was bedeutet „Philosophie in der Kampfkunst“?
1. Kampfkunst als Weg (Dao / Do)
Viele traditionelle Systeme verstehen Kampfkunst als Lebensweg, nicht als Technikensammlung.
Kontinuierliche Entwicklung statt kurzfristiger Erfolge
Selbstdisziplin und Selbstreflexion
Balance zwischen Körper, Geist und Emotionen
2. Mentale Prinzipien
Achtsamkeit
Wahrnehmen statt impulsiv reagieren
In Stresssituationen klar bleiben
Grundlage für Deeskalation und Selbstschutz
Gelassenheit & Kontrolle
Kontrolle über sich selbst → Kontrolle über die Situation
Kein Raum für Ego, Übermut oder Angst
Mut
Nicht „keine Angst haben“, sondern trotz Angst handeln
Besonders wichtig in Gewaltprävention und Empowerment
3. Ethische Grundsätze
Verantwortung
Kampfkunst gibt Fähigkeiten – und damit Verantwortung.
„Ich kann, also muss ich nicht.“
Respekt
Vor sich selbst
Vor Trainingspartnern
Vor Grenzen (körperlich, emotional, rechtlich)
Gewalt als letztes Mittel
Moderne Selbstverteidigung verbindet das mit rechtlichen Grundlagen:
Notwehr ≠ Rache, sondern Gefahrenabwehr.
4. Pädagogische Bedeutung (besonders für Kinder & Jugendliche)
Hier liegt deine Stärke: Kampfkunst als Entwicklungsraum.
Selbstwirksamkeit: „Ich kann mich schützen.“
Frustrationstoleranz: Lernen durch Wiederholen
Soziale Kompetenz: Regeln, Fairness, Rücksicht
Körpergefühl: Haltung, Atmung, Stabilität
Philosophie wird hier erlebbar, nicht theoretisch.
5. Moderne Perspektiven (MMA, Reality-Based, Selbstschutz)
Auch moderne Systeme haben Philosophie – nur anders formuliert:
Effektivität vor Tradition
Realismus statt Ritual
Stressresistenz statt Perfektion
Ethik der Verhältnismäßigkeit
6. Der Kern: Wozu überhaupt Philosophie?
Weil Kampfkunst sonst nur Technik wäre.
Philosophie sorgt dafür, dass Kampfkunst:
nicht brutal, sondern bewusst ist
nicht egoistisch, sondern verantwortungsvoll ist
nicht destruktiv, sondern entwickelnd ist
Sie macht aus Kämpfern Menschen, die Konflikte lösen können – nicht nur gewinnen.